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Kenia
Warum ist eine Kenia-Kombi für Taucher so besonders? Kenia zählt zu den vielseitigsten Reisezielen Afrikas und verbindet tropische Tauchreviere mit einigen der eindrucksvollsten Safari-Erlebnisse der Welt. Entlang der rund 450 Kilometer langen Küste des Indischen Ozeans erwarten dich palmengesäumte Strände, geschützte Lagunen und artenreiche Korallenriffe. Dadurch eignet sich Kenia sowohl für entspannte Tauchferien als auch für Kombinationen aus Strandurlaub, Tauchen und Tierbeobachtungen.
Unter Wasser begeistern farbenfrohe Korallengärten, Schildkröten, Rochen, Barrakudas und saisonal sogar Walhaie oder Mantas. Gleichzeitig locken im Landesinneren weltbekannte Nationalparks wie die Masai Mara, Amboseli oder Tsavo mit spektakulären Tierbegegnungen. Kaum ein anderes Reiseziel ermöglicht es, morgens unter Wasser zu tauchen und wenige Tage später Elefanten, Löwen und Giraffen in freier Wildbahn zu beobachten. Dadurch ist Kenia besonders für Reisende interessant, die Naturerlebnisse über und unter Wasser miteinander verbinden möchten.
Unsere Resorts & Schiffe Tauchreisen weltweit - Kenia
Kenia gehört zu den abwechslungsreichsten Tauchzielen des Indischen Ozeans. Entlang der rund 450 Kilometer langen Küste schützen vorgelagerte Saumriffe die Lagunen und Strände vor der Brandung. Dahinter erstrecken sich weitläufige Korallenriffe, Seegrasfelder und Korallenbänke, die zahlreichen Fischarten einen idealen Lebensraum bieten. Besonders rund um Watamu, Malindi, Mombasa und Diani Beach finden Taucher eine große Auswahl an Tauchplätzen für Einsteiger und erfahrene Taucher.
Der hohe Nährstoffgehalt des Wassers sorgt für einen beeindruckenden Fischreichtum. Schildkröten, Barrakudas, Rochen, Muränen und große Schwarmfische gehören vielerorts zu den regelmäßigen Sichtungen. Mit etwas Glück können auch Mantas, Walhaie und verschiedene Haiarten beobachtet werden. Besonders während der Hauptsaison zwischen Oktober und März zeigen sich die Tauchplätze oft von ihrer besten Seite.
Korallenriffe und geschützte Marineparks
Zum Schutz der Unterwasserwelt wurden entlang der Küste mehrere Marineparks und Meeresschutzgebiete eingerichtet. Dadurch konnten sich viele Korallenriffe und Fischbestände sehr gut entwickeln. Taucher erwartet die für den Indischen Ozean typische Artenvielfalt mit farbenfrohen Korallengärten, Rifffischen, Makrolebewesen und gelegentlichen Großfischbegegnungen.
Die Sichtweiten können je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen stark schwanken. Während der Trockenzeiten sind häufig gute Bedingungen anzutreffen, nach starken Regenfällen oder während der Monsunphasen kann die Sicht deutlich eingeschränkt sein. Gerade der hohe Planktongehalt sorgt jedoch für die enorme Artenvielfalt und die regelmäßigen Begegnungen mit größeren Meeresbewohnern.
Die beste Tauchzeit liegt zwischen Oktober und März, wobei insbesondere die Monate Dezember bis Februar hervorragende Bedingungen bieten. Während der Hauptmonsunzeit im Mai und Juni wird an vielen Orten nur eingeschränkt oder gar nicht getaucht. Kurz nach dem Monsun hängen Ausfahrten zu den Außenriffen oft von den aktuellen Wetterbedingungen ab.
Safari, Strand und Tierwelt
Kenia zählt zu den bekanntesten Safari-Destinationen der Welt und lässt sich ideal mit einem Tauchurlaub am Indischen Ozean verbinden. Nur wenige Länder bieten die Möglichkeit, innerhalb weniger Tage Korallenriffe, tropische Strände und spektakuläre Tierbeobachtungen zu erleben. Besonders beliebt sind Kombinationen aus Küstenaufenthalt und mehrtägigen Safaris in die berühmten Nationalparks des Landes.
Zu den bekanntesten Schutzgebieten gehört die Masai Mara, der nördliche Ausläufer der Serengeti. Hier leben die berühmten Big Five – Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner – ebenso wie große Herden von Zebras, Gnus und Antilopen. Ein besonderes Naturschauspiel ist die jährliche Tiermigration zwischen Juli und Oktober, wenn Hunderttausende Tiere die Savanne durchqueren und dabei zahlreiche Flüsse überqueren müssen.
Ebenfalls sehr beliebt sind der Tsavo Nationalpark, einer der größten Nationalparks Afrikas, sowie der Amboseli Nationalpark mit seinen großen Elefantenherden vor der Kulisse des Kilimandscharo. Im Lake Nakuru Nationalpark können je nach Saison große Flamingokolonien beobachtet werden, während der Nairobi Nationalpark einzigartige Tierbeobachtungen direkt vor der Skyline der Hauptstadt ermöglicht.
Abenteuer zwischen Savanne und Indischem Ozean
Neben den Safaris bietet Kenia abwechslungsreiche Landschaften mit Regenwäldern, Seen, Vulkanregionen und weitläufigen Savannen. Entlang der Küste laden weiße Sandstrände, traditionelle Dörfer und kleine Küstenorte zum Entspannen ein. Viele Resorts bieten zudem Schnorchelausflüge, Delfinbeobachtungen oder Bootsfahrten auf dem Indischen Ozean an.
Kenia eignet sich hervorragend für Reisende, die ihren Tauchurlaub mit Natur, Tierbeobachtungen und authentischen Afrika-Erlebnissen verbinden möchten. Gerne stellen wir individuelle Safaris, Rundreisen oder Kombinationen aus Tauchen, Strandurlaub und Nationalparks zusammen.
Einreise & eTA
Für die Einreise nach Kenia wird ein Reisepass benötigt, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage benötigen Reisende kein klassisches Visum mehr, jedoch ist vor der Einreise die kostenpflichtige elektronische Reisegenehmigung (eTA – Electronic Travel Authorisation) zu beantragen. Die Genehmigung sollte rechtzeitig vor Reisebeginn online beantragt und bei der Einreise ausgedruckt mitgeführt werden. Zudem können ein Rück- oder Weiterreiseticket sowie ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel verlangt werden.
Klima & beste Reisezeit
Kenia verfügt über unterschiedliche Klimazonen. An der Küste herrscht tropisch-warmes Klima mit Temperaturen zwischen etwa 22 °C und 32 °C. Die wärmsten Monate liegen meist zwischen Januar und März sowie Oktober und Dezember. Im zentralen Hochland und rund um Nairobi sind die Temperaturen deutlich angenehmer und die Nächte teilweise überraschend kühl.
Für Taucher gelten die Monate von Oktober bis März als beste Reisezeit. Besonders zwischen Dezember und Februar sind die Bedingungen oft am besten, mit ruhiger See, guten Sichtweiten und angenehmen Wassertemperaturen zwischen 26 °C und 29 °C. Die Hauptregenzeit fällt an der Küste meist in die Monate April bis Juni. Während dieser Zeit kann das Tauchen regional eingeschränkt sein.
Sprache & Währung
Amtssprachen sind Englisch und Swahili. In Hotels, Tauchbasen und auf Safaris wird Englisch nahezu überall gesprochen. Die Landeswährung ist der Kenia-Schilling (KES).
Gesundheit
Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird dringend empfohlen. Je nach Reiseroute können Impfungen oder Malariaprophylaxe sinnvoll sein. Vor Reiseantritt empfiehlt sich eine Beratung bei einem Tropenmediziner. Bei Einreise aus Gelbfiebergebieten oder nach längeren Zwischenaufenthalten kann ein gültiger Gelbfieber-Impfnachweis erforderlich sein. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden, stattdessen empfiehlt sich abgefülltes Trinkwasser.
Tauchen & Sicherheit
Die touristische Infrastruktur an der Küste ist gut entwickelt und viele Hotels verfügen über eigene Tauchbasen. Dekompressionskammern befinden sich unter anderem in Mombasa. Für Taucher wird eine gültige Tauchversicherung empfohlen.
Bei Ausflügen und Safaris sollten die Hinweise der lokalen Guides beachtet werden. In Nationalparks gelten strenge Regeln zum Schutz der Tierwelt. Wildtiere dürfen niemals gefüttert oder verfolgt werden. Wertgegenstände sollten insbesondere in größeren Städten nicht offen getragen werden.