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Tauchen in Japan

Tauchreisen weltweit - Japan

Japan

Japan

Land der aufgehenden Sonne

Womit kann Japan viele Taucher überraschen? Bei Japan denken die meisten zuerst an Tokio, Tempel, Hochgeschwindigkeitszüge und die faszinierende Verbindung von Tradition und Moderne. Nur wenige wissen, dass sich entlang der kilometerlangen Küsten einige der außergewöhnlichsten Tauchgebiete Asiens befinden. Von tropischen Korallenriffen im Süden bis zu strömungsreichen Großfischrevieren rund um Mikomoto reicht die Vielfalt der japanischen Unterwasserwelt.

Gleichzeitig eignet sich Japan hervorragend für Reisende, die Tauchen mit Kultur, Kulinarik und Rundreisen verbinden möchten. Kaum ein anderes Land bietet eine so spannende Kombination aus spektakulären Tauchplätzen, faszinierenden Städten, beeindruckender Natur und jahrhundertealten Traditionen.

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Tauchen in Japan

Japan gehört zu den außergewöhnlichsten Tauchzielen Asiens. Durch die enorme Nord-Süd-Ausdehnung des Landes reichen die Tauchgebiete von gemäßigten Gewässern mit Kelpwäldern bis hin zu tropischen Korallenriffen im Süden. Diese Vielfalt sorgt für eine Unterwasserwelt, die sich deutlich von klassischen Tauchdestinationen in Südostasien unterscheidet und selbst erfahrene Taucher immer wieder überrascht.

Während viele Reisende Japan vor allem mit Kultur, Städten und Kulinarik verbinden, finden Taucher hier einige der spektakulärsten Großfischreviere des Westpazifiks, kombiniert mit einer interessanten Makrowelt, beeindruckenden Felsformationen und außergewöhnlichen Meeresbewohnern.

Hammerhaie, Mantas und Großfisch
Zu den bekanntesten Tauchplätzen Japans zählt Mikomoto auf der Izu-Halbinsel südlich von Tokio. Die kleine Insel liegt im Einflussbereich des nährstoffreichen Kuroshio-Stroms und ist vor allem für ihre Hammerhaischulen bekannt. Zwischen Juni und Oktober versammeln sich hier oft dutzende Tiere gleichzeitig, weshalb Mikomoto als eines der besten Hammerhai-Reviere Asiens gilt.

Im Süden des Landes locken die Inseln Okinawas und die Yaeyama-Inseln mit tropischen Bedingungen und einer artenreichen Unterwasserwelt. Rund um Ishigaki Island sind ganzjährig Mantas anzutreffen, die an speziellen Reinigungsstationen beobachtet werden können. Hinzu kommen Schildkröten, Adlerrochen, große Fischschwärme und zahlreiche Rifffische.

Tropische Riffe im Süden
Die südlichen Inselgruppen Japans erinnern vielerorts eher an die Tropen als an das klassische Bild des Landes. Kristallklares Wasser, Korallengärten und weiße Sandstrände prägen die Unterwasserlandschaften von Okinawa, Ishigaki und den Yaeyama-Inseln. Dank der warmen Strömungen gedeihen hier ausgedehnte Korallenriffe mit einer erstaunlichen Artenvielfalt. Die Tauchplätze eignen sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Taucher und lassen sich hervorragend mit Strandurlaub oder Rundreisen kombinieren. Viele Regionen bieten zudem sehr gute Schnorchelmöglichkeiten direkt vom Ufer aus.

Shark City und ungewöhnliche Tauchplätze
Japan bietet einige Tauchplätze, die weltweit einzigartig sind. Berühmt ist beispielsweise Ito mit dem sogenannten "Shark Scramble". Hier lassen sich hunderte Hundshaie beobachten, die sich an bestimmten Stellen versammeln und für ein spektakuläres Naturschauspiel sorgen. Solche Begegnungen findet man in dieser Form kaum irgendwo sonst auf der Welt.

Ein weiteres Highlight ist das geheimnisvolle Yonaguni-Monument im äußersten Südwesten Japans. Die monumentale Felsformation erinnert an eine versunkene Tempelanlage oder Pyramide. Ob natürlich entstanden oder von Menschen geschaffen, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Aufgrund der oft starken Strömungen richtet sich dieser Tauchplatz allerdings eher an erfahrene Taucher.

Von Makro bis Weitwinkel
Neben Großfisch bietet Japan auch zahlreiche Möglichkeiten für Makrofotografen. Nacktschnecken, Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Garnelen und viele andere Kleinstlebewesen sorgen für abwechslungsreiche Fotomotive. Besonders die Kombination aus Makroleben und Großfischsichtungen macht Japan für Unterwasserfotografen zu einem spannenden Reiseziel.

Die Sichtweiten variieren je nach Region und Jahreszeit meist zwischen 10 und 30 Metern. In den südlichen Inselgruppen werden häufig deutlich bessere Sichtweiten erreicht, während die gemäßigten Gewässer rund um die Hauptinseln stärker von Strömungen und Jahreszeiten beeinflusst werden.

Besonderheiten beim Tauchen in Japan
Japan legt, wei bei vielen Dingen, großen Wert auf Sicherheit und Organisation. Viele Tauchbasen arbeiten mit festen Abläufen und teilweise strengeren Regeln als in anderen asiatischen Ländern. Je nach Region sind Tauchzeiten häufig auf etwa 35 bis 45 Minuten begrenzt. Auch die Anforderungen an Erfahrung und Brevet können insbesondere an Strömungsplätzen wie Mikomoto oder Yonaguni höher sein.

Die Wassertemperaturen unterscheiden sich deutlich zwischen Nord- und Südjapan. Während im tropischen Okinawa ganzjährig meist Temperaturen zwischen 22 und 28 °C herrschen, können die Gewässer der Hauptinseln im Winter deutlich kühler werden. Entsprechend variieren auch die Anforderungen an den Tauchanzug je nach Region und Reisezeit.

Gerade die ungewöhnliche Mischung aus Hammerhaien, Mantas, tropischen Korallenriffen, einzigartigen Tauchplätzen und der Möglichkeit, Tauchen mit einer der faszinierendsten Kulturen der Welt zu verbinden, macht Japan zu einer der spannendsten Tauchdestinationen im Pazifik.

Touren Japan

Japan gehört zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt und bietet weit mehr als spektakuläre Tauchplätze. Kaum ein anderes Land verbindet jahrhundertealte Traditionen so selbstverständlich mit modernster Technologie. Dadurch lässt sich eine Tauchreise hervorragend mit einer Rundreise durch einige der spannendsten Regionen Asiens kombinieren.

Die meisten Reisen beginnen in Tokio. Die Millionenmetropole beeindruckt mit futuristischer Architektur, historischen Tempeln, ruhigen Parkanlagen und einer einzigartigen Atmosphäre. Von dort aus lassen sich viele Regionen des Landes bequem mit dem berühmten Shinkansen erkunden. Die Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die wichtigsten Städte schnell, zuverlässig und komfortabel.

Zu den kulturellen Höhepunkten zählen Kyoto und Nara. In Kyoto erwarten dich prachtvolle Tempelanlagen, traditionelle Gärten, Geisha-Viertel und zahlreiche Zeugnisse der japanischen Geschichte. Nara begeistert mit seinen historischen Tempeln und den frei lebenden Hirschen im weitläufigen Nara-Park. Wer sich für Kultur, Architektur und japanische Traditionen interessiert, kommt an diesen Städten kaum vorbei.

Naturfreunde finden in Japan ebenfalls eine enorme Vielfalt. Die japanischen Alpen zwischen Tokio und Kyoto bieten beeindruckende Berglandschaften, Wanderwege und traditionelle Orte wie Takayama oder Matsumoto. Im Frühling lockt die weltberühmte Kirschblüte, während sich der Herbst mit spektakulären Laubfärbungen präsentiert.

Ganz anders zeigt sich der Süden des Landes. Auf Okinawa und den vorgelagerten Inselgruppen prägen weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und subtropische Natur das Bild. Die entspannte Inselkultur unterscheidet sich deutlich vom japanischen Festland und eignet sich hervorragend für einige zusätzliche Urlaubstage vor oder nach dem Tauchen.

Auch kulinarisch zählt Japan zu den spannendsten Reisezielen weltweit. Von frischem Sushi und Sashimi über Ramen, Tempura und regionale Spezialitäten bis hin zu den berühmten Izakayas bietet jede Region ihre eigenen Besonderheiten. Für viele Reisende gehört das Essen zu den Höhepunkten einer Japan-Reise.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann seine Tauchreise ideal mit einer individuellen Rundreise kombinieren. Ob Tokio, Kyoto, Hiroshima, die japanischen Alpen oder die tropischen Inseln Okinawas – Japan bietet eine außergewöhnliche Mischung aus Kultur, Natur und moderner Lebensart, die weit über das eigentliche Taucherlebnis hinausgeht.

Reiseinformationen

Einreise & Visum
Für österreichische und deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Japan für touristische Aufenthalte von bis zu 90 Tagen visumfrei möglich. Erforderlich ist ein Reisepass, der für die gesamte Aufenthaltsdauer gültig ist. Wer länger als drei Monate im Land bleiben möchte, muss rechtzeitig eine Verlängerung bei der zuständigen Einwanderungsbehörde beantragen.

Klima & beste Reisezeit:
Japan erstreckt sich über mehrere Klimazonen und bietet je nach Region sehr unterschiedliche Bedingungen. Während im Norden ein gemäßigtes Klima mit kalten Wintern herrscht, erwarten dich im Süden subtropische Temperaturen. Dadurch ist Japan grundsätzlich ganzjährig bereisbar.

Frühling & Herbst
Als angenehmste Reisezeiten gelten vielerorts der Frühling von März bis Mai sowie der Herbst von September bis November. Milde Temperaturen, geringe Luftfeuchtigkeit und eine schöne Naturkulisse machen diese Monate ideal für Rundreisen und Besichtigungen.

Sommer & Winter
Die Sommermonate können vor allem in Zentraljapan heiß und feucht werden. Im Süden besteht zwischen Juli und September zudem ein gewisses Taifunrisiko. Der Winter ist dagegen besonders für Reisen nach Hokkaido und in die japanischen Alpen interessant, wo hervorragende Bedingungen für Wintersport herrschen.

Beste Reisezeit für Taucher
Die optimale Tauchsaison hängt stark von der Region ab. Rund um Mikomoto gelten die Monate Juni bis Oktober als beste Zeit für Hammerhaibegegnungen. Die subtropischen Inseln Okinawas und die Yaeyama-Inseln können nahezu ganzjährig betaucht werden, wobei die angenehmsten Bedingungen meist im Frühjahr und Herbst herrschen.

Die Wassertemperaturen reichen von etwa 20 bis 28 °C in den südlichen Inselregionen. In den tropischen Gewässern Okinawas genügt häufig ein dünner Nassanzug, während in den gemäßigten Regionen je nach Jahreszeit ein stärkerer Schutz sinnvoll sein kann.

Sprache & Währung
Amtssprache ist Japanisch. In Hotels, Bahnhöfen und touristischen Regionen wird zunehmend Englisch gesprochen, außerhalb der großen Städte sind Englischkenntnisse jedoch nicht immer selbstverständlich. Die Landeswährung ist der Japanische Yen (JPY). Kreditkarten werden mittlerweile weit verbreitet akzeptiert, dennoch ist etwas Bargeld besonders in kleineren Orten weiterhin praktisch.

Gesundheit & Sicherheit
Japan zählt zu den sichersten Reiseländern der Welt und verfügt über eine ausgezeichnete medizinische Versorgung. Besondere Impfungen sind für die Einreise in der Regel nicht erforderlich. Eine Reiseversicherung wird dennoch empfohlen, da medizinische Behandlungen ohne Versicherung teuer werden können.

Besondere Vorschriften / Einfuhrbestimmungen
Verschreibungspflichtige Medikamente dürfen teilweise nur in begrenzten Mengen eingeführt werden. Für bestimmte Medikamente können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein. Wer regelmäßig Medikamente benötigt, sollte die aktuellen Einfuhrbestimmungen vor Reiseantritt prüfen und eine ärztliche Bescheinigung mitführen.

Auch bei Drohnen gelten in Japan teilweise strenge Vorschriften. Flüge in Städten, über Menschenansammlungen oder in der Nähe von Flughäfen sind oft genehmigungspflichtig oder verboten. Vor der Mitnahme empfiehlt sich eine Prüfung der aktuellen Regelungen.

Besonderheiten für Taucher
Japanische Tauchbasen legen großen Wert auf Sicherheit, Naturschutz und feste Abläufe. Je nach Region gelten teilweise strengere Regelungen als in vielen anderen Tauchdestinationen. An einigen Tauchplätzen, insbesondere rund um Mikomoto oder andere strömungsreiche Großfischreviere, werden Mindestzertifizierungen und entsprechende Taucherfahrung vorausgesetzt.

Zudem sind die Tauchzeiten vielerorts begrenzt und liegen häufig bei etwa 35 bis 45 Minuten pro Tauchgang inklusive Sicherheitsstopp. Hintergrund sind lokale Sicherheitsvorgaben, Strömungsverhältnisse sowie die Organisation der Bootsausfahrten. Auch die Anzahl der Taucher pro Guide und die Tagesplanung werden oft strikter gehandhabt als in anderen asiatischen Ländern.

Anreise & Verbindungen:
Die Anreise nach Japan aus Österreich erfolgt in der Regel mit einem Direktflug von Wien nach Tokio oder Osaka. Die Flugzeit beträgt etwa 11 bis 12 Stunden. Von Tokio oder Osaka aus gibt es zahlreiche Weiterreisemöglichkeiten innerhalb Japans, etwa mit dem schnellen Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug), dem gut ausgebauten Fernbusnetz oder innerhalb der Städte auch mit lokalen Zügen und Bussen. Für längere Strecken und entlegene Regionen können auch Inlandsflüge genutzt werden. Das öffentliche Verkehrssystem in Japan ist sehr effizient und komfortabel, sodass Reisende bequem zwischen den verschiedenen Städten und Sehenswürdigkeiten hin und her reisen können.

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