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Belize
Warum zählt Belize zu den besten Tauchzielen der Karibik? Belize beherbergt das zweitgrößte Barriereriff der Welt und bietet einige der spektakulärsten Tauchplätze der Karibik. Entlang der Küste erstrecken sich kilometerlange Korallenriffe, vorgelagerte Atolle und kleine Inseln, die ideale Bedingungen für Taucher und Schnorchler schaffen. Berühmt ist Belize vor allem für das legendäre Great Blue Hole, doch auch die farbenreichen Außenriffe, riesigen Schwämme und die beeindruckende Artenvielfalt machen das Land zu einem der attraktivsten Tauchreiseziele Mittelamerikas.
Durch die meist guten Sichtweiten, geringe Strömung und abwechslungsreiche Tauchplätze eignet sich Belize sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Taucher. Gleichzeitig lassen sich Tauchurlaub, Naturerlebnisse und Rundreisen hervorragend kombinieren. Maya-Ruinen, tropische Regenwälder, Mangrovengebiete und karibische Traumstrände machen Belize zu einem vielseitigen Reiseziel über und unter Wasser.
Unsere Resorts & Schiffe Tauchreisen weltweit - Belize
Belize bietet klassisches Karibiktauchen in seiner schönsten Form. Das riesige Barriereriff zieht sich nahezu entlang der gesamten Küste und wird von den berühmten Atollen Lighthouse Reef, Turneffe Atoll und Glover's Reef ergänzt. Diese geschützten Riffsysteme gehören zu den artenreichsten Meeresgebieten der westlichen Karibik.
Korallenriffe, Canyons und Steilwände
Unter Wasser erwarten dich farbenreiche Hart- und Weichkorallen, gewaltige Schwämme, Gorgonien, Überhänge, kleine Höhlen und beeindruckende Canyons. Viele Tauchplätze bieten hervorragende Sichtweiten von oftmals 20 bis 40 Metern. Da die Strömungen meist moderat ausfallen, eignet sich Belize hervorragend für entspannte Tauchgänge und Unterwasserfotografie.
Zur typischen Unterwasserwelt gehören Schildkröten, Barrakudas, Muränen, Kaiserfische, Papageifische, Doktorfische, Adlerrochen und eine Vielzahl tropischer Rifffische. Auch das Makroleben ist überraschend vielfältig und begeistert mit Garnelen, Krebsen, Seepferdchen und anderen kleinen Bewohnern der Karibik.
Das Great Blue Hole
Das bekannteste Wahrzeichen des Landes ist zweifellos das Great Blue Hole. Die nahezu kreisrunde Einsturzdoline besitzt einen Durchmesser von rund 330 Metern und reicht mehr als 120 Meter in die Tiefe. Besonders beeindruckend sind die gewaltigen Stalaktiten- und Kalksteinformationen, die aus einer Zeit stammen, als die Höhle noch über dem Meeresspiegel lag. Das Blue Hole zählt zu den berühmtesten Tauchplätzen der Welt und wird häufig im Rahmen von Tagesausfahrten oder Tauchsafaris besucht. Aufgrund der Tauchtiefe und des Profils sollten Taucher hier bereits etwas Erfahrung mitbringen.
Walhaie und Shark Ray Alley
Auch wenn Belize nicht primär als Großfischdestination bekannt ist, gibt es einige spektakuläre Begegnungen. Zwischen April und Juni werden regelmäßig Walhaie gesichtet. Besonders bekannt ist außerdem die Shark Ray Alley, wo sich Ammenhaie und Rochen aus nächster Nähe beobachten lassen.
Tauchsafaris in Belize
Belize eignet sich hervorragend für Tauchsafaris. Viele Routen kombinieren die Außenatolle mit dem Blue Hole und abgelegenen Riffregionen. Besonders Tauchsafarischiffe wie die Belize Aggressor ermöglichen den Zugang zu einigen der schönsten Tauchplätze des Landes und ersparen lange Tagesfahrten von der Küste.
Maya-Stätten, Regenwald und Karibikflair
Belize ist deutlich mehr als nur ein Tauchziel. Das kleine Land bietet eine außergewöhnliche Mischung aus karibischer Lebensart, tropischer Natur und faszinierender Maya-Geschichte. Im Westen des Landes liegen einige der bedeutendsten Maya-Stätten Mittelamerikas. Besonders bekannt sind Caracol, Xunantunich und Cahal Pech. Die Ruinen liegen oftmals mitten im Regenwald und lassen sich hervorragend im Rahmen von Tagesausflügen oder Rundreisen besuchen.
San Ignacio und das Landesinnere
Die Region rund um San Ignacio gilt als idealer Ausgangspunkt für Natur- und Kulturerlebnisse. Höhlenexpeditionen, Flussfahrten, Tierbeobachtungen und Ausflüge in den tropischen Regenwald gehören hier zu den beliebtesten Aktivitäten. Besonders spektakulär sind die zahlreichen Kalksteinhöhlen des Landes. Einige können zu Fuß erkundet werden, andere per Kajak oder auf geführten Touren.
Placencia und die Karibikküste
Placencia zählt zu den schönsten Küstenorten Belizes. Von hier starten zahlreiche Schnorchel- und Tauchausflüge zum Barriereriff, Whale-Shark-Touren sowie Bootsfahrten zu Mangrovengebieten und Manatee-Revieren. Die Region ist deutlich ruhiger als Ambergris Caye und eignet sich hervorragend für entspannte Tauchreisen.
Ambergris Caye & San Pedro
Ambergris Caye ist das touristische Zentrum des Landes und bietet die größte Auswahl an Restaurants, Bars, Unterkünften und Tauchbasen. Wer etwas mehr Infrastruktur sucht, ist hier gut aufgehoben.
Belize lässt sich zudem ideal mit Mexiko, Yucatán, Guatemala oder Honduras kombinieren und eignet sich hervorragend für individuelle Rundreisen mit Mietwagen oder Inlandsflügen.
Einreise & Reisedokumente
Für österreichische, deutsche und schweizer Staatsbürger ist für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tagen kein Visum erforderlich. Benötigt wird ein Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Reisende müssen häufig ein Rück- oder Weiterflugticket sowie ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt nachweisen können.
Anreise über die USA
Viele Flugverbindungen nach Belize führen über die USA. In diesem Fall wird häufig eine gültige ESTA-Genehmigung benötigt. Die Einreisebestimmungen für Transitaufenthalte sollten daher rechtzeitig geprüft werden.
Klima & beste Reisezeit
Belize besitzt ein tropisch-subtropisches Klima. Die Trockenzeit reicht überwiegend von Dezember bis Mai und gilt als beste Reisezeit für Rundreisen und Tauchurlaub.
Von Juni bis November herrscht Regenzeit. In diesem Zeitraum können stärkere Niederschläge auftreten, gleichzeitig beginnt die Hurrikansaison in der Karibik. Besonders zwischen Mitte August und Mitte Oktober ist erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich Wetterentwicklungen empfehlenswert.
Für Taucher gelten die Monate von März bis Juni oft als besonders attraktiv, da dann gute Sichtweiten herrschen und gleichzeitig die Saison für Walhaisichtungen beginnt.
Sprache & Währung
Belize ist das einzige englischsprachige Land Mittelamerikas. Zusätzlich werden Spanisch und verschiedene kreolische Dialekte gesprochen. Die Landeswährung ist der Belize-Dollar (BZD), der fest an den US-Dollar gekoppelt ist. US-Dollar werden nahezu überall akzeptiert. Euro werden dagegen nur selten angenommen.
Gesundheit
Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport wird empfohlen. In touristischen Regionen ist die medizinische Versorgung grundsätzlich vorhanden, erreicht jedoch nicht überall europäisches Niveau. Leitungswasser sollte außerhalb größerer Hotels möglichst nicht getrunken werden. Abgefülltes Trinkwasser ist überall erhältlich.
Tauchen & Sicherheit
Belize gilt als hervorragendes Ziel für Einsteiger, Schnorchler und Unterwasserfotografen. Das Blue Hole und einige tiefere Riffplätze richten sich jedoch eher an erfahrene Taucher. Dekompressionskammern und tauchmedizinische Einrichtungen stehen in Belize zur Verfügung. Eine gültige Tauchversicherung wird dennoch empfohlen.