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Reiseziele > Mosambique > Tofo Umgebung

TOFO UMGEBUNG

Die Provinz Inhambane bzw. die Lodges in der näheren und weiteren Umgebung von Tofo Beach zählen ebenfalls zu den besten Tauchtipps in Mocambique. Neben dem kleinen Ort Tofo gibt es auch ausserhalb tolle Lodges und Strand Resorts, die idel für einen Tauch- oder Realx Urlaub sind. Aber nicht nur das Wasser sondern auch die traumhaften, unberührten Strände und die wilde Natur machen einen Aufenthalt hier zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer in den Afrikanischen Wintermonaten (Juli-November) kommt, kann vom Balkon aus die vorbeiziehenden Buckelwale beobachten. Walhaie und Mantas können das ganze Jahr über angetroffen werden, doch während der Monate März bis Mai und Oktober bis November sind die meisten Tiere in der Region anzutreffen.

Die Anreise erfolgt über einen Flug von Johannesburg nach Inhambane und von dort aus mit dem Bus oder Auto weiter.

  • Pomene Bay
  • Flamingo Bay
  • Blue Footprints
  • Zavora

Pomene Lodge

Die Pomene Lodge liegt ca. 150 km nördlich von Tofo auf einer Sandhalbinsel direkt zwischen einer 10 km langen Lagune und dem Indischen Ozeans und kann mit 4x4 Fahrzeugen erreicht werden. Naturliebhaber werden vom Charme der einfachen aber sehr gemütlichen Pomene Lodge überrascht sein. Die Anfahrt führt durch Palmenwälder und Dünenlandschaften und dauert auf dem Landweg ca. 4 Stunden von Tofo.
60 km der Strecke sind Sandpiste und holprig, dafür aber Landschaftlich umso spektakulärer. Nach einer letzten hohen Düne öffnet sich das Pomene Tal mit der in verschiedenen Blautönen schillernden Lagune und seinem einzigartigem Mangrovenwald. Die Lodge verfügt über eine Censa mit (eher theoretischem) täglichem Service!

Die Anlage ist über ein Arreal von gut 500 Metern verteilt. Das Hauptgebäude, ausschließlich aus Hölzern der Umgebung gebaut, verfügt über eine Rezeption, eine Bar, einen Shop, einen Aufenthaltsraum mit Billardtisch und ein nettes Restaurant mit Terrasse. Der Ausblick auf die Lagune mit untergehender Sonne ist toll. Der kleine Pool rundet das Hauptgebäude mit einem Flair von Romantik ab. Die Unterkünfte sind alle sehr einfach, am schönsten sind die Wasserchalets, die wirklich Charme haben!
Elektrizität kommt von einem Generator , der zwischen den Zeiten von 7.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 – 22.00 Uhr produziert wird (nach Ankunft abklären). Eine Taschenlampe ist notwendig in Pomene und kann in vielen Situationen sehr hilfreich sein. Süd Afrikanische Adapter sollten mitgebracht werden (einige zum Verleih Vorort). Wasser kommt aus einem Bohrloch und muss ökonomisch benutzt werden. Trinkwasser kann in der Bar erworben werden. (1,5 Ltr. = ca.1 €)
Die einzige Kommunikation in Pomene ist ein Funkradio, welches mit Barra Lodge verbunden ist. Dieses wird allerdings nur in Notfällen benutzt.

Im Restaurant gibt es alles was das Meer zu bieten hat - frischer Fisch, Garnelen, Krabben sowie Calamari werden täglich serviert. Fleischgerichte, wie Huhn und Rind kommen aus der Tiefkühltruhe. Frische Gemüse und lokale Früchte sind saisonal und können nicht immer serviert werden. Die Küche ist abwechslungsreich, verdient allerdings leider keine Haube. Die Angestellten in Pomene sind fast alle lokale Kräfte und werden von den südafrikanischen Managern trainiert und ausgebildet. Alle sind sehr bemüht und freundlich, Wartezeiten können manchmal aber lange sein und jeder Gast tut gutes dran sein Abendessen mittags zu bestellen. Bier, Erfrischungsgetränke, südarikanische Weine, Frucht Säfte, Wasser, kleine Snacks sind die Grundausstattung einer kleinen Bar. Frühstück wird in Form eines Buffet ab sieben Uhr serviert. Die ersten Tauchgänge finden um acht Uhr statt. Visa Karte akzeptiert.

Das PADI Tauchcenter liegt 150 Meter neben dem Restaurant auf der Mangroven Seite der Lodge. Es gibt zwei Zodiacs mit denen maximal 10 Leute transportiert werden können. Die Anfahrten werden von der Lagunenseite gestartet. Schon auf der 4 km langen Fahrt durch die Lagune zur Meeresöffnung hin können einige Attraktionen wie z.B. die ansässigen Flamingos gesichtet werden. Bootsfahrten zu den Riffen dauern zwischen 15 und 45 Minuten. Aufgrund von Wellen und Wind können Ausfahrten wie überall an der Ostküste Afrikas anstrengend und wild sein.
Keine Dekompressions- Tauchgänge!!

Neben den vielen Attraktionen in der Lagune gibt es unverbrauchte Riffe mit einer biodiversen Flora und Fauna die einzigartig ist. Viele Steinkorallen, vor allem Tischkorallen schillern in bunten Farben und machen Pomene zu einer anderen Taucherfahrung als Tofo. Mantas und Walhaie können auch hier rund ums Jahr gesichtet werden. Verschiedene Arten von Haien bewohnen das Revier Unterwasser von Pomene. Schildkröten werden fast auf jedem Tauchgang gesichtet. Im großen und ganzen ist Pomene noch ein Tauchrevier das weithin unerforscht ist und meist taucht man hier noch als einiziges Boot. Die Tauchlehrer kennen ihr Revier bestens und können interessierten Tauchern viele kleine Besonderheiten zeigen. Die Sicht ist aufgrund des hohen Planktongehalts meist etwa 15-20 m.

Die folgenden Aktivitäten können Vorort an der Pomene Rezeption gebucht werden.
* Quad bike: 2 Std. Fahrt durch das Pomene Hinterland **TIP!!**
* Pferde Ausritt: 2 Std. hoch zu Ross durchs Hinterland und am weiten Strand entlang.
* 3 Std. geführte Wanderung durch die Mangroven Wälder.
* Kajak Fahrt in die Mangrovenkanäle und durch die Lagune.
* Sunset Cruise durch die Mangrovenwälder.

Flamingo Bay Lodge Water Lodge

Die Flamingo Bay Lodge Water Lodge liegt ca. 30 Minuten von Inhambane entfernt am Meer und besticht durch ihre fantastische Lage in einer Mangrovenlandschaft. Nach der Begrüßung durch das Personal lässt man lässt das Auto auf dem bewachten Parkplatz stehen und bewegt sich nur noch mit einem Golfcar oder zu Fuß über die Stelzenwege zum Restaurant und Chalet. Die Anlage liegt in wunderbarer Stille und ist sehr romantisch.

Das Essen (4-Gänge) ist wirklich sehr gut, aber einfach und man darf nicht den Standard eines europäischen Top Restaurants erwarten - dann ist man auch richtig zufrieden! Das Personal ist unglaublich herzlich und man wird sehr umsorgt.

Die Chalets sind sehr nett gestaltet und haben alle eine eigene Terrasse. Wenn sich das Wasser bei Ebbe zwischen den Stelzenchalets zurück zieht, kann man wunderschön - zwischen tausenden von kleinen Krebsen - am Strand spazieren gehen... Der Pool ist ebenfalls sehr schön und auf der Holzterasse rundherum kann man den Ausblick in die Mangrovenlandschaft und aufs Wasser geniessen.

Tipp: Eine kleine Segeltour machen! Diese kann vorort sehr günstig gebucht werden und ist richtig romantisch.
Kinder erst ab 12 Jahren im Resort erlaubt!
Die Tauchschule befindet sich in der Barra Lodge, nur 5 Minuten entfernt!

BLUE FOOTPRINTS Eco Lodge & Dive Center

Die Blue Footprint Eco Lodge liegt in der Barra Bucht ca 35 km von Inhambane entfernt und ist eine sehr schöne Anlage direkt am Strand. Man erreicht die Lodge am besten mit 4x4 Fahrzeugen und entsprechend organsieren wir den Transfers gerne gemeinsam mit dem Aufenthalt.

Das Resort bietet 180° Strandblick sowohl von den Unterkünften, als auch vom Restaurant aus. Es gibt keine störenden Bauten - weder in nördlicher noch südlicher Richtung. Luxoriöses Barfußambiente und Natur pur!
Die 5 sehr schön ausgestatteten Villas bieten viel Privatsphäre und stellen einen Mix aus rustikalen und luxoriösen Elementen dar. Alle Villen haben Bad mit Badewanne & WC, eine schöne Terasse mit Liegen oder Hängematten und maximal 10 Gäste können im Resort wohnen.
Die Küche im schönen Restaurant ist sehr abwechslungsreich und man legt großen Wert darauf auf die Gäste einzugehen und sie auch in die regionale Küche einzuführen. Alle Diätwüsche werden nach Möglichket erfüllt (bitte anmelden!). Serviert werden nur die besten, frischen Produkte aus der Umgebung und keinesfalls bedohte Tierarten - auf Natur und Schutz des marinen Ökosystems wird höchster Wert gelegt!
So wird auch der gesamte Strom für die Anlage aus Solarenergie gewonnen!

Blue Footprints ist eine Ecolodge was bedeutet, dass man sich nachhaltig dem Ökotourismus verschrieben hat und gewissen strengen Prinzipien folgt. Die Marinen Ökosysteme sind von zentraler Bedeutung und das Team setzt alles daran möglichst sanften Tourismus zu betreiben um langfristigen, sinnvollen Schutz für die Natur zu bewirken und auch zum Erhalt der Komunen beizutragen.

Für Blue Footprints bedeutet das in erster Linie die Natur zu respektieren und sich selbst ständig zu verbessern. Man versucht den Erwartungen der Gäste gerecht zu werden und bietet sinnvolle pädagogische Erfahrungen und versucht auch Interesse und Unterstützung für lokale Bemühungen und Initiativen zu schaffen.

Man generiert mit Schulungen und Ausbildung im Tourismus und der Tauchbranche Wissen um nachhaltigen und langfristigen Schutz der Meeresumwelt zu bewirken.

Durch die Einbindung der loaklen Kommunities in den Meeresschutz und den Resortbetrieb möchte man Verständnis und eine langfristige Basis dafür schaffen, die Natur in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten und es trotzdem Gästen aus der ganzen Welt möglich zu machen hier her zu kommen, zu tauchen und die Natur zu erleben.

In Sachen Energie und ökologischer Fußabdruck bedeutet das konkret, dass wo immer möglich erneuerbare Energien eingesetzt werden (z.B. Sonnenkollektoren, Energiesparlampen etc.), dass Müll getrennt und recycled wird oder dass man wiederbefüllbare Getränkebehälter verwendet werden.

Rundum ein sehr unterstützenswertes Konzept!

Getaucht werden kann das ganze Jahr über und es gibt viele Kleine wie z.B. Seepferdchen oder große Spanische Tänzerinnen zu entdecken aber auch die richtig großen Gesellen wie Walhaie u.v.m. Mantas - und zwar sowohl die etwas kleineren Riff Mantas als auch die großen Riesenmantas trifft man das ganze Jahr über in der Region Inhambane.
Von Juli bis September ziehen die Buckelwale in der Region vorbei und Delphine sind eigentlich das ganze Jahr über da. Hier hauptsächlich die großen Tümmler und indopazifische Bückeldelphin.
Ausserdem ist die Ecke Mocambiques der einzige Platz weltweit wo bislang lebende Kleinaugen Rochen (die größe Stachelrochenart) dokumentiert wurden. Weiters trifft man häufig WeissspitzenRiffhaie, Grauhaie sowie viel pelagischen Fisch wie Makrelen und Barracudas.
Die Riffe sind vulkanischen Ursprungs und mit einer großen Anzahl von Weich- und Hartkorallen bewachsen. Es gibt Harlekin Garnelen, Boxergarnelen, Schaukelfische, Tintenfische, Aale, Octopussse und vieles mehr...
Blue Footprints arbeitet derzeit mit den Dive Centern von Tofo zusammen! Die benachbarte Barra Lodge ist derzeit leider geschlossen. Daher gibt es aktuell einen längeren Weg für das Tauchen zu den tauchcentern in Tofo Beach!

Wie überall an der Ostküste wird mit Speedbooten (Rubber ducks) zum Tauchplatz gefahren und jeden Morgen muss das Boot in die Brandung geschoben werden und darüber hinaus gefahren. Die ersten Meter sind oft wild und holprig und auch die Landungen am Strand sind richtig spannend..

Zavora

Ca 440 km nördlich von Maputo und 80 km südlich von Tofo findet man diesen neuen Geheimtipp. Noch ist alles sehr ursprünglich, d.h. einfache Unterkünfte, das Tauchen und die Divesites werden gerade erst erkundet und alles hat noch ziemlichen Abenteuer Charakter! Insofern ist die Bucht nichts für zart besaitete oder Gäste, die hohen Wert auf Luxus legen! Wir bieten die Zavor Lodge und neu erbauten die Doxa Unterkünfte an.

Zavora ist ideal zu kombinieren mit Tofo oder mit einigen Tagen in einer der etwas weiter nördlich gelegenen Lodges wie Pomene, Blue Footprints oder Flamingo.

Das kleine Fischerdorf hat einen wunderschönen Strand und aus der portugiesischen Kolonialzeit sind noch einige Häuser erhalten. Früher war das ein sehr beliebtes Touristenziel und jetzt kommt es langsam wieder zurück auf die Landkarte Mocambiques!!

Im Frühjahr 2010 wurden oben auf der Düne von Zavora, ein wenig abgetrennt vom Rest der Lodge, sehr nette, einfache neue Unterkünfte extra für Taucher gebaut. Sie liegen eingebettet in die Vegetation, mit tollem Rundumblick aufs Meer, und man hört und sieht nichts anderes als die See. Für Abwechslung sorgen Kayakfahrten, ein Besuch beim alten Leuchtturm oder die wöchentlichen sehr interessanten Vorträge von Yara, einer brasilianischen Biologin, die vor Ort Manta und Nudibranch Forschung betreibt.
Insgesamt ein sehr nettes, einfaches Resort für Gäste die gerne Urlaub abseits des Massentourismus machen und nicht viel Wert auf Luxus legen.