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SOLOMONEN

Die Salomonen (engl. Solomon Islands) sind ein Inselstaat in der Südsee. Die Inselgruppe zählt zum Kulturraum von Melanesien und liegt östlich von Neuguinea. Sie wird zum größten Teil aus den südlichen Salomon-Inseln sowie den Rennell-Inseln, den Ontong-Java-Inseln und den weiter östlich liegenden Santa-Cruz-Inseln gebildet. Die nördlichen Salomon-Inseln gehören zum Staat Papua-Neuguinea.

Die Salomonen sind Mitglied des Commonwealth of Nations. Zu den umliegenden Inselstaaten zählen Nauru, Kiribati, Tuvalu, Fiji und Vanuatu.

Die 992 Inseln südöstlich von Papua Neuguinea bilden den 3. größten Archipel des Südpazifiks. Und doch zählen sie zu den am wenigsten besuchten touristischen Zielen des Pazifiks. Wer in die Solomonen reist, hat es wirklich in eine der Gegenden geschafft, die völlig abseits der üblichen Touristenpfade liegt.

Das Wasser ist glasklar, ganzjährig warm und voller bunter Fische in den verschiedensten Farben und Grössen. Die Riffe sind voller farbenprächtiger Korallen und gefüllt mit den mannigfaltigsten Meeresbewohnern. Die Artenvielfalt in den Salomonen ist die größte der Welt! Da die Korallenriffe knapp unter der Oberfläche zu beginnen scheinen, kann man sie selbst schnorchelnd erkunden.

Ganzjährig herrscht warmes tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Regenzeit ist von Dezember bis April. Lufttemperaturen sind in der Regel zwischen 28°C und 32°C. Die beste Reisezeit ist von Juli bis Dezember. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 26°C und 29°C. In der Regel reicht ein 3 oder 5 mm Nasstauchanzug.

Die grösste Insel ist Pavuvu (auch Russell Island genannt). Weitere 27 Inseln, alle relativ nahe bei der Hauptinsel gelegen, zählt man zu den Russell-Inseln. Bekannt sind vor allem die Steilwandtauchplätze welche wunderschönen Bewuchs aufweisen. Hier findet man kleine Bewohner wie Nacktschnecken und Geisterpfeiffenfische aber auch grössere Tiere wie Riffhaie, Manta Rochen und mit etwas Glück Salzwasserkrokodile. Ebenfalls bekannt ist das „Custom Cave“, welches je nach Sonneneinstrahlung eine atemberaubende Lichtshow bietet.

Die Nggela Islands, ebenfalls bekannt als Florida Islands, liegen nördlich von Guadalcanal, wo eine grosse Schlacht zwischen den Amerikanern und Japanern im zweiten Weltkrieg stattfand. Hier befinden sich natürlich einige Wracks, unter anderem können sieben „Kawanishi Mavis" Wasserflugzeuge sowie der Vorderteil der „USS New Orleans“ erkundet werden. Ebenfalls sind hier 9 verschiedene Arten von Sepias heimisch und verschiedene Arten von Anemonenfische.

Das Tauchen in Munda ist einzigartig und abenteuerlich. Spektakuläre Steilwände, an denen graue, Schwarz- und Weissspitzen Riffhaie patrouillieren, während Adlerrochen, Barrakudas und andere Schwarmfische ebenfalls regelmässig anzutreffen sind. Aber auch Makro-Fans werden auf ihre Kosten kommen: Critters, Zwerg-Seepferdchen, Springkrebse und Schwertgrundeln sind in diesem fantastischen Tauchgebiet keine Seltenheit. Üppig wachsende Hart- und Weichkorallen und riesige Gorgonien verwandeln die Unterwasserwelt in ein farbenfrohes Spektakel. Aber auch Wracks auf dem 2. Weltkrieg können bei Tauchgängen entdeckt werden.

Tauchen rund um die Solomonen wird in Form von  Tauchkreuzfahrten angeboten. Mit einem Liveaboard können zu einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis und in kurzer Zeit viele Top-Tauchplätze angefahren werden.

Die Tauchsafaris erfordern eine gewisse Taucherfahrung (mindestens 50 geloggte Tauchgänge), da in der Regel recht selbstständig getaucht wird. Anfänger sollten sich zuerst bei uns erkundigen, ob eine Tauchtour möglich ist.